Informationsblatt zu amerikanischen Großcichliden


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Großcichliden wie Erdfresser, können gut mit anderen großen Cichliden, zum Beispiel Skalare, vergesellschaftet werden.

Die amerikanischen Großcichliden stellen zwar systema- tisch keine eigene Gruppe dar, werden aber aufgrund ihrer Größe und Robustheit gesondert zu den Zwergbuntbarsche betrachtet. Zu diesen Fischen der Familie der Buntbarsche (Cichlidae) gehören beispielsweise die südamerikanischen Gattungen Astronotus, Cichlasoma, Geophagus, Heros, Cichla und Crenicichla sowie die aus Mittelamerika stammenden Paraneetroplus, Parachromis, Petenia, Herichtys und Amphilopus. Die beliebtesten Arten sind die  Zuchtformen des Pfauenaugenbuntbarsches (Oskars) sowie der Flaggen-, Augenfleck- und Orangesaumbuntbarsch.

Haltung
Viele Buntbarsche aus dieser Gruppe sind aufgrund ihrer Größe und Aggressivität keine Anfängerfische!

 

Größe
Zu den kleineren Vertretern zählen die Mesonauta, Satanoperca und die meisten Geophagus, die etwa 15-20 cm Länge erreichen. Viele Crenicichla werden 20-40 cm groß. Riesen wie Cichla, Parachromis oder Paraneetroplus (früher Vieja) können sogar 50cm und mehr erreichen.

 

Alter
Bei guter Pflege können einige Arten im Aquarium ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen.

 

Aquarium
Zur Pflege der kleineren Großcichliden (z. B. Mesonauta) eignen sich Aquarien ab 200 Liter aufwärts. Für diegrößeren Gattungen wie Cichla, Paraneetroplus und Parachromis sind hingegen Aquarien ab 1000 Liter Inhalt anzuraten. Der Bodengrund sollte nicht zu grob sein, da die Tiere gern darin graben. Besonders die Erdfresser, wie Geophagus und Satanoperca, benötigen unbedingt feinen Sandboden. Die weitere Einrichtung sollte aus Wurzeln und Steinen bestehen um den Tieren zu ermöglichen, Reviere zu bilden. Eine Bepflanzung ist nur mit robusten Pflanzen möglich.

 

Ernährung
Es handelt sich bei den Großcichliden in der Regel um Allesfresser, die außer mit Lebend- und Frostfutter auch mit verschiedenen Trockenfuttersorten ernährt werden können. Lediglich die Heros, Uaru und Paraneetroplus sollten auch ab und zu Grünfutter in Form von Sticks oder auch Gemüse erhalten. Gattungen wie Cichla und Crenicichla sind stark räuberische Arten, können aber nach Eingewöhnung auch mit gefrorenen Stinten oder Garnelen ernährt werden.

 

Wasserparameter
Viele dieser Fische lassen sich problemlos in Leitungswasser mit einer Gesamthärte von bis zu 25 ° dGH pflegen. Selbst die Schwarzwasserarten benötigen in der Regel lediglich zur Vermehrung weiches und saures Wasser. Für die Mittelamerikaner empfiehlt sich ein pH-Wert von 7,0-8,5, für die Südamerikaner 5,5-7,5. Bei 23-29 °C sind die meisten Arten gut zu pflegen, die südlichen Formen mögen es kühler (18-25 °C).

 

Verhalten und Vergesellschaftung
Fast alle Großcichliden sind stark revierbildend und man sollte deshalb unbedingt auf Größe und Robustheit der Beifische achten. Schnell enden zu kleine Mitinsassen als Futter. Selbst die schwach aggressiven Arten der Gattungen Heros und Geophagus werden in einem z.B. mit Crenicichla oder Parachromis besetzten Aquarium schnell unterdrückt und gehen dann oft ein.

 

Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechtsunterschiede sind in der Regel schwach ausgeprägt und erst spät mit der einsetzenden Geschlechtsreife an Merkmalen wie Flossenlänge oder Färbung erkennbar.

 

Vermehrung
Sie ist bereits bei vielen Arten im Aquarium gelungen. Die Tiere betreiben Brutpflege und sind in der Regel Offen-, Höhlen- oder Maulbrüter.